News aus dem Rathaus

Ratssitzung: Familienbüro soll an den Start gehen

Der Rat der Stadt Schwerte unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dimitrios Axourgos hat auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr eine Reihe vom Beschlüssen zu Themen von Anwohnerparken bis zu verkaufsoffenen Sonntagen getroffen. Zudem berichtete der Technische Dezernent Christian Vöcks über ein besonderes Zertifikat.

Anwohnerparken

90 Euro kostet künftig das Anwohnerparken. Der Rat beschloss einstimmig die Bewohnerparkgebührensatzung. Anwohner*innen mit Parkausweis zahlen somit künftig knapp 25 Cent pro Tag für einen Parkplatz in ihrer Straße. Ein Antrag, die Gebühren nach der Größe der Fahrzeuge auszurichten, fand keine Mehrheit.

Theodor-Fleitmann-Gesamtschule

Ein weiterer Schritt für den Neubau der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule ist getan. Der Rat entschied sich in der Frage nach der Vergabe der Planungsleistungen für ein Verhandlungsverfahren mit skizziertem Lösungsansatz. Bei der persönlichen Vorstellung der skizzierten Lösungsansätze kann von den teilnehmenden Büros bereits auf die Besonderheiten der Bauaufgabe eingegangen werden. Die Vergabeentscheidung wird anhand der konzeptionellen Ansätze und der Höhe der Angebotssumme getroffen.

Familienbüro

Auf Grundlage des Beschlusses im Jugendhilfeausschuss entschied der Rat den Aufbau und die Inbetriebnahme eines Familienbüros schon im Sommer 2023. 80.000 Euro sind dafür in den aktuellen Haushalt eingestellt worden. Eine Vollzeitstelle für die Leitung wird eingerichtet. Es soll darauf hingewirkt werden, dass die erforderlichen personellen Ressourcen sowohl vom Jugendamt anteilig eingebracht werden sowie beteiligte Leistungsanbieter (Freie Träger u.a. Kooperationspartner) ebenfalls anteilig personelle Ressourcen aktivieren. Nach zwei Jahren soll die Arbeit im Familienbüro evaluiert werden.

Verkehrsversuch Innenstadt

Die Beschlüsse des Rates, flächendeckend in der Innenstadt Tempo 20 einzuführen und die Hüsingstraße im Abschnitt zwischen Haselackstraße und Nordwall versuchsweise zu sperren, hat Bürgermeister Dimitrios Axourgos beanstandet. Für diese Beanstandung fand er am Mittwoch im Rat eine Mehrheit. Somit wurde der Beschluss zum Verkehrsversuch aufgehoben. Die Verwaltung wurde beauftragt, auszuarbeiten, welche innerstädtischen Straßen zwingend vom Tempolimit 20km/h auszuschließen sind und in welchen es durchführbar ist.

Osterfeuer

Einstimmig beschloss der Rat die Neufassung der ordnungsbehördlichen Verordnung über die Durchführung von Osterfeuern in Schwerte. Darin ist u.a. die Anzeigepflicht geregelt, sowie Abstandsregelungen, Material, Volumina und Maßnahmen zum Tierschutz. Die Verordnung finden Sie hier.

Verkaufsoffene Sonntage

In diesem Jahr wird es wieder vier verkaufsoffene Sonntage geben: am 7. Mai, am 10. September und am 22. Oktober. Das entschied der Rat mehrheitlich. Über den verkaufsoffenen Sonntag am 5. März hatte der Rat schon in seiner Sitzung im November 2022 entschieden. Die Abstimmung ging auf Anträge der Werbegemeinschaft Schwerte zurück.

Zertifikat Nachhaltiges Bauen

Mit einer guten Nachricht wartete der Technische Dezernent Christian Vöcks auf. Er berichtete, dass die Stadt Schwerte aufgrund der Planungen für den Neubau der Albert-Schweitzer-Grundschule ein Vorzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten hat. Das ist ein Nachweis für mehr Nachhaltigkeit im Bauen. Durch die Reduktion von kostenintensiven Risiken trägt die Anwendung des DGNB Systems zu einer hohen Zukunftssicherheit von Bauprojekten bei. Der unabhängige Zertifizierungsprozess dient dabei der transparenten Qualitätskontrolle.

News aus der Presse 🌈👌: Schwerte und Nowy Sacz: Ende der Eiszeit Polnische Stadt nimmt LGBT-feindliche Beschlüsse zurück

Link dazu: 

Schwerte und Nowy Sacz: Ende der Eiszeit: Polnische Stadt nimmt LGBT-feindliche Beschlüsse zurück

 

 

 

 

Frieden auf der Welt

Am 24. Februar jährt sich der Start des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine.
 
Auch nach einem Jahr ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen und für den Frieden und das Miteinander einzustehen.
 
Aus diesem Grund findet am gleichen Tag von 17.00 bis 18.00 Uhr eine Mahnwache auf dem Marktplatz in Schwerte statt.
 
Neben Betroffenen Familien, die zu Wort kommen werden, wird auch der Bürgermeister an der Veranstaltung teilnehmen.
 
An diesem Tag werden ebenfalls Spenden gesammelt für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Syrien und der Türkei.
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen. 🕊

Haushaltsrede 2023 der SPD Schwerte Fraktion

Haushaltsrede 2023

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
meiner Haushaltsrede möchte ich eines voranstellen.

Mit dem Überfall auf die Ukraine hat Wladimir Putin einen kaltblütigen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen. Die schrecklichen Bilder aus der Ukraine zeigen die ganze Skrupellosigkeit, mit der er vorgeht.

Und auch die furchtbaren Bilder der Erdbebenopfer aus der Türkei und Syrien stecken uns allen noch in den Knochen.

Deshalb möchte ich betonen, auch wenn wir in Schwerte auf Grund dieses Krieges und vieler globaler Einflüsse auf viele Unwägbarkeiten schauen, auch wenn die Rahmenbedingungen für uns schwieriger werden: Wir bleiben solidarisch mit den Menschen, die Opfer von Krieg, Hunger und Not geworden sind.
Und meine Fraktion ist stolz darauf, dass wir in einer Stadt leben, in der sich Menschen willkommen fühlen dürfen, egal, wo sie herkommen.

Deshalb gilt es vorweg Danke an all diejenigen zu sagen, die die Aufnahme vor Ort organisieren. Dazu gehören natürlich die Stadtverwaltung, der AK Asyl aber eben auch eine Reihe ehrenamtlicher Initiativen und freiwilliger Unterstützerinnen und Unterstützer. Hier wird die Haltung einer Stadt ganz konkret sichtbar! Vielen Dank dafür!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
politisch laufen gelernt habe ich vor sechs Jahren im Rahmen von Eltern- und Schulpflegschaftsarbeit.

Der eine oder andere wird sich noch daran erinnern, dass wir in Schwerte eine Situation vorfanden, in der Grundschulkinder zur Nachmittagsbetreuung auf kalten Fluren untergebracht wurden, in der die schulische Infrastruktur zum Teil marode und Schulraum an sich knapp war.

Für Spielplätze gab es in dieser Zeit nahezu überhaupt keine Haushaltsansätze und als Schwerter Fußballer weiß ich, dass sich für unsere Sportstätten und Vereinsheime ein erheblicher Sanierungsstau aufgetürmt hat.

Von unseren Einrichtungen für die Feuerwehr ganz zu schweigen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und führt dazu, dass wir gemeinsam einen gewaltigen Investitionsstau abarbeiten und wichtige Weichen für die Zukunft dieser Stadt stellen müssen.

Die viel zitierte Solidarität erfordert viel von uns vor Ort. Gestiegene Energiepreise, allgemeine Inflation, steigende Baukosten, Materiallieferengpässe,

Fachkräftemangel und einiges mehr machen nicht nur jedem im Privaten Schwierigkeiten, sondern sie engen auch das Feld kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit ein. Bund und Land machen Gesetze, die wir vor Ort bezahlen müssen.

Das sog. Konnexitätsprinzip, der Grundsatz, dass Aufgaben und Finanzverantwortung zusammengehören, gilt hier schon lange nicht mehr. Mit diesen Rahmenbedingungen die richtigen politischen Antworten zu finden, ist und bleibt ein Kraftakt.

Als der Kreiskämmerer Ende August die ersten Eckpunkte zur Aufstellung des Kreishaushaltes vorgestellt hat, bin ich zugegeben nicht davon ausgegangen, dass es gelingen wird, einen ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2023 vorzulegen. Kolleginnen und Kollegen im Kreisgebiet, unabhängig von der politischen Einfärbung, sahen dies ganz genauso.

Denn der Kreis gibt den gestiegenen Aufwand für Unterbringungskosten einfach weiter, ebenso die gestiegene Umlage des Landschaftsverbands Westfalen Lippe. Jede dieser genannten Einzelpositionen macht summiert 15 Millionen Euro nur an Steigerung aus.

Bei den umzulegenden Transferleistungen haben wir eine Steigerung zum Vorjahr um über 30% Prozent.
Vor diesen geopolitischen und strukturellen Hintergründen hat die SPD- Fraktion intensiv den Haushaltsentwurf für das Jahr 2023 diskutiert.

Wir wissen alle, wie sehr gerade die kommunalen Haushalte unter enormen Druck stehen. Bei jedem notwendigen Vorhaben diskutieren wir vor Ort, ob ein Projekt sein muss, ob es mal etwas mehr oder etwas weniger sein darf, aber den grundsätzlichen Bedarf an die notwendige Modernisierung unserer Stadt, der ist nicht in Frage zu stellen.

Die SPD-Fraktion hat diesen Gestaltungsanspruch immer offensiv formuliert. Und seien wir ehrlich. Im Grunde ist das, was wir tun immer noch nicht genug, wenn wir uns die enormen Herausforderungen in der Wirtschafts-, Sozial- und Klimapolitik anschauen.

Daher sage ich deutlich: ohne eine grundlegende Veränderung der Finanzbeziehungen zwischen den staatlichen Ebenen ist dies für Kommunen nicht dauerhaft durchzuhalten.

Die im Grundgesetz garantierten gleichwertigen Lebensverhältnisse müssen auch durch eine auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen garantiert werden.

Wie anfällig das jetzige System ist, sehen wir am Bilanztrick der Landesregierung: Hätte sie es den Kommunen nicht weiter ermöglicht, neben den Aufwendungen für die Pandemie nun auch die Kosten für den Krieg zu isolieren oder besser gesagt Schuldentürme aufzubauen, wären nahezu alle Kommunen in NRW im kommunalrechtlichen Sinne nicht mehr handlungsfähig.

Fernab jede kaufmännische Logik müssen wir diese Mindereinnahmen und Mehraufwendungen als außerordentliche Erträge im Ergebnisplan buchen.

Wir sind uns, hoffe ich, einig, dass eine langfristige Belastung kommender Generationen vermieden werden soll.

In diesem Kontext sollte man aber auch überlegen, ob es sozial gerecht ist, wenn notwendige Investitionen v.a. in Kitas, OGS und Schulen nicht getätigt würden?

Wenn Sportvereine kein attraktives Umfeld für Mannschafts- und Teamgeist anbieten können?

Wer profitiert am Ende davon, wenn diese Investitionen ausbleiben und sich die öffentliche Hand selbst schwächt?

Demnach wäre es doch folgerichtig gewesen, wenn die Landesregierung in NRW dafür gesorgt hätte, dass liquide Mittel zu den Kommunen geflossen wären. Das Land NRW hat in 2022 Steuermehreinnahmen von 20 Milliarden Euro verbuchen können.

Die Kommunen haben davon über das Gemeindefinanzierungsgesetz 1 Milliarde bekommen. Das ist ein Missverhältnis zu Lasten der Kommunen und mindestens Verrat an der Generationengerechtigkeit.

Auf der anderen Seite werden die Lasten, die hier entstehen, nun in die Zukunft verschoben. Ab 2027 werden die Haushalte diese sogenannten Bilanzierungshilfen abschreiben müssen. Damit wird das Prinzip der Generationengerechtigkeit ad absurdum geführt.

Der Zwang zum Schuldenaufbau ist sicherlich keine Lösung. Auch hier wäre eine klare Position der Landesregierung wichtig!

Immerhin hat sie die Lösung der Altschuldenfrage in ihrem Koalitionsvertrag stehen.

Problem richtig erkannt, aber außer Ankündigungen keinerlei Maßnahmen auf den Weg gebracht.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
vor diesen politischen und strukturellen Hintergründen hat die SPD-Fraktion den Haushaltsentwurf 2023 intensiv diskutiert – und sich mit Anträgen zu diesem Haushalt stark zurückgehalten.

Aus zwei Gründen: Zum einen die oben beschriebene strukturelle Überforderung der kommunalen Haushalte.

Zum anderen haben wir hier im Rat bereits gemeinsam sehr viele und umfangreiche Themen auf den Weg gebracht. Hier muss Verwaltung noch einiges umsetzen. Wir erkennen auch die schwierige Personallage in vielen Bereichen, den Aufgabenumfang und die schwierigen Rahmenbedingungen an.

Allein die Planung und der Bau der TFG werden uns noch lange Zeit beschäftigen und fordern.

Ausgabendisziplin und die notwendige Steuerung kommunaler Ausgaben sind notwendig, sie dürfen aber nie zum Unterlassen notwendiger Investitionen führen, sonst begeben wir uns in eine Abwärtsspirale aus Abwanderung von Familien und Unternehmen, ausbleibenden Steuereinnahmen und wiederum fehlender Finanzkraft.

Und diese Verantwortung gilt nicht nur für die Sozialdemokratische Fraktion in diesem Haus. Sie gilt für uns alle. Verantwortung für die Gegenwart, aber auch zum Erhalt der Zukunftsfähigkeit unserer lebenswerten Stadt Schwerte.

Umso bedauerlicher ist es, dass in den Fachausschüssen einmal mehr keine inhaltliche Auseinandersetzung bezüglich des Haushaltes stattgefunden hat und die SPD-Fraktion nun im 3. Jahr in Folge als einzige den Haushalt getragen hat.

Anstatt im Vorfeld mit allen Fraktionen das Gespräch über Kompromisse und Lösungsansätze zu suchen, werden nach dreimonatiger Haushaltsberatung kurz vor der Ratssitzung Haushaltsanträge gestellt, die nur ein Motiv haben, nämlich die Verwaltung vorzuführen.

An dieser Stelle sei auch noch gesagt: Ein Haushalt besteht nicht nur aus der Ausgabenseite. Es gibt auch eine Einnahmenseite und auf dieser geht es darum, genug Raum für die Wirtschaft in Form von Gewerbegebieten und attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt zu entwickeln.

Ein stabiler Haushalt lebt vor allem auch von verlässlichen politischen Rahmenbedingungen.

Allein durch die vielen politischen Schwenker und das Platzenlassen von Projekten entsteht ein Millionenschaden für den Schwerter Haushalt und damit auch für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

Fakt ist: Trotz aller beschriebenen Sorgen gelingt es mit dem Haushalt 2023 Investitionen in die Zukunft der Stadt abzubilden, allen voran in die zwei Gesamtschulen und in die Albert-Schweitzer-Grundschule. Weiterhin finden sich Investitionen in unsere Kulturlandschaft und in die Attraktivierung unserer Innenstadt.

Wir investieren in Sportstätten in nahezu allen Ortsteilen – die Modernisierung unserer Vereinsheime sei hier nur beispielhaft erwähnt – und wir stellen die Weichen für den klimagerechten Stadtumbau.

Wir betreiben Aufwand für den Hochwasserschutz des Elsebades und setzen u.a. mit dem Ausbau der Radwege weiterhin unsere Mobilitätskonzepte um.

Wir investieren in die Sicherheit der Bevölkerung und die Sicherheit der Feuerwehrfrauen und Männer, in die Verbesserung der Nahmobilität und in die Kitalandschaft und damit in Sicherheit, Klimaschutz und Chancengerechtigkeit.

Das muss ein Haushalt auch. Denn ein Haushalt ist kein Selbstzweck.

Er ist geschriebene Politik in Zahlen und die enthaltenen Projekte und Maßnahmen sollen das Leben der Menschen hier in Schwerte besser machen.

Die SPD im Rat der Stadt Schwerte stimmt daher dem vorgelegten Haushalt zu und dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kämmerei und den beteiligten Fachämtern für ihr Engagement im Hinblick auf das Zahlenwerk in diesen schwierigen Zeiten.

Herzlichen Dank!
(Es gilt das gesprochene Wort)

Spaziergang „Schwerte 1933-1945. Eine Spurensuche an 12 Orten“

Spaziergang „Schwerte 1933-1945. Eine Spurensuche an 12 Orten“

Erinnerung ist mit Orten und Daten verbunden – oft mit offiziellen Gedenkorten und nationaler Erinnerungskultur.

Gerade die Zeit des Nationalsozialismus nimmt einen bedeutenden Platz im kollektiven Gedächtnis Deutschlands ein.

Doch wie war es in Schwerte? Was ist an den Orten, an denen wir alltäglich vorbeigehen, zwischen 1933 und 1945 passiert?

Auch abseits der bekannten Schwerter Erinnerungsorte finden sich Spuren von Ereignissen und von Menschen, die Teil der Stadtgeschichte waren und sind.

Kirstin ter Jung hat auf Einladung der SPD Schwerte am Samstagnachmittag circa 30 interessierten Menschen aus Schwerte auf einer zweistündigen Tour zu 12 Orten in der Innenstadt geführt.

Auf dem Spaziergang besuchten die Teilnehmenden Orte, die von Verfolgung und Widerstand, von Anpassung und Zivilcourage erzählten, von Jugend, Zwangsarbeit und Krieg. Die Teilnehmenden hörten Geschichten von Entrechtung und Holocaust – und vom Überleben.

Kirstin erzählte von Menschen, die die Stadtgesellschaft nachhaltig geprägt haben und von Menschen, deren Geschichte nicht erzählenswert schien.

Wir bedanken uns bei Kirstin ter Jung für diesen sehr interessanten und gleichzeitig auch mahnenden Rundgang durch unsere Stadt.

#SPDSchwerte #SPD

Schulausschusssitzung im Schwerter Rathaus

Schulausschusssitzung im Schwerter Rathaus

Jusos Schwerte berichten:

Heute fand im Schwerter Rathaus die Schulausschusssitzung statt.

Dort wurde der Haushalt beraten. Es wird viel in die Schulen und damit in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen investiert.

Die SPD-Fraktion hat einen Antrag zum Thema kostenloses Essen in KiTas und OGSen eingebracht und damit eine Idee aus unserem Wahlprogramm aufgegriffen.

In der nächsten Ratssitzung wird eine Resolution an die Landesregierung gerichtet, in der wir uns für kostenloses Essen in KiTas und OGSen für die Kinder einsetzen.

#spd #jusos #jugend #politik #schule #bildung #schwerte

Spielplatz „Zimmermanns-Wäldchen“ wurde entwidmet

Spielplatz „Zimmermanns-Wäldchen“ wurde entwidmet

So hat sich das die SPD mit ihrem Antrag zur Einrichtung eines Outdoor-Treffs für Jugendliche  auf dem Spielplatz am „Zimmermanns-Wäldchen“ nicht vorgestellt.

Beantragt und von 3 Ausschüssen des Rates mehrheitlich beschlossen wurde ein Outdoor-Treff auf dem Kinderspielplatz mit Errichtung einer überdachten Sitzgruppe.

Hierzu sollte das Schild „Kinderspielplatz“ in „Spielplatz“ geändert werden, damit auch Jugendliche von 14-17 Jahren sich auch abends bis Einbruch der Dunkelheit auf dem Spielplatz, insbesondere in den Sommermonaten, dort aufhalten können.

Durch die Entfernung des Schildes wurde dem Ortsteil Schwerte-Holzen ein Spielplatz entzogen, denn der Platz ist nun kein Spielplatz mehr, sondern eine öffentliche Fläche.

Inwieweit Schwerte bzw. der Ortsteil Schwerte-Holzen nun noch ausreichend mit Spielplatzflächen versorgt ist, wird zu prüfen sein.

Positiv zu erwähnen ist aber, dass in den Haushalt 2023 Finanzmittel für die Errichtung einer überdachten Sitzgruppe eingestellt wurden.

Der SPD-Ortsverein Nördliches Schwerte und Holzen sowie die SPD-Fraktion werden die Angelegenheit weiterhin verfolgen und kritisch und konstruktiv zum Wohle der Kinder und Jugendlichen begleiten.

Sascha Kudella legt Mandat nieder

Mario Löhr zur Redaktion: 

Über 13 Jahre war Sascha Kudella Mitglied des Kreistags.

Heute hat er sein Mandat niedergelegt. Er übernimmt eine neue berufliche Verantwortung und kann sich daneben nicht mehr in dem Maße einbringen, wie er selbst es für den #Kreistag für angemessen hält.

Ich freue mich für ihn – aber es ist schade für den #KreisUnna! #Politik mit Leidenschaft, aus Überzeugung und für die Sache – das hat Sascha Kudella im Kreistag ausgemacht.

Danke!

Foto: Mario Löhr, Sascha Kudella, Hartmut Ganzke 

Holocaust-Gedenken an der alten Synagoge in Schwerte

Holocaust-Gedenken an der alten Synagoge in Schwerte heute Abend mit vielen jungen Menschen. Die klare Botschaft: dieses Gedenken ist das mindeste, was wir für die Opfer tun können und zugleich immer wieder die Täter und Mitläufer in den Blick zu nehmen.

#holocaustmemorial #schwerte #gedenken #opfer #geschichte

SPD Schwerte
AG Migration und Vielfalt SPD Schwerte

Holocaust

Wie im letzten Jahr laden wir in Schwerte zu einer Schweigeminute als Zeichen der Solidarität, der Toleranz und gegen das Vergessen ein.

Die Veranstaltung findet am 27.01.23 um 18 Uhr an der ehemaligen Synagoge statt.

Es wird einen Redebeitrag geben, Rosen und Kerzen an den Treppen niedergelegt.

Zur selben Zeit werden die Glocken von St. Viktor läuten.

An diesem Tag ist es wichtiger denn je, dieses Zeichen der Erinnerung zu zeigen; seine Überzeugung, dass so etwas wie der Holocaust nie wieder geschehen darf, niemals vergessen werden und wir so etwas nie wieder zulassen.