Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Schwerte fordert die Einführung einer Übergewinnsteuer für große Öl- und Energiekonzerne. Angesichts weiterhin hoher Energiepreise und gleichzeitig steigender Gewinne in Teilen der Energiewirtschaft müsse die Politik für mehr soziale Ausgewogenheit sorgen.
Nach Auffassung der AfA Schwerte dürften außergewöhnliche Gewinne, die in Krisenzeiten entstehen, nicht ausschließlich bei einzelnen Konzernen verbleiben, während Verbraucherinnen und Verbraucher sowie viele Unternehmen mit steigenden Kosten belastet seien. Eine zeitlich befristete Übergewinnsteuer könne dazu beitragen, einen fairen Ausgleich zu schaffen.
„Wenn Konzerne in einer Energiekrise Rekordgewinne erzielen, während viele Menschen mit hohen Energie- und Spritkosten kämpfen, ist es gerechtfertigt, einen Teil dieser außergewöhnlichen Gewinne stärker zu besteuern“, erklärt der Vorsitzende der AfA Schwerte, Simon Lehmann-Hangebrock.

















