Ein Blick auf das Jahr 2026

In seiner Kolumne beschäftigt sich Bürgermeister Dimitrios Axourgos mit aktuellen Themen, anstehenden Entscheidungen und Entwicklungen in der Stadt. Er schreibt:

Liebe Leserinnen

liebe Leser,

das neue Jahr ist inzwischen gut zwei Wochen alt. Der Alltag hat uns wieder – nach Feiertagen, Zeit im Familien- und Freundeskreis und vielleicht auch ein paar ruhigen Momenten zum Durchatmen. Ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gestartet. Ganz gleich, ob Sie mit festen Vorsätzen begonnen haben oder bewusst ohne große Pläne: Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Zuversicht und viele kleine und große Momente, die gut tun.

Der Jahresanfang ist immer auch eine Gelegenheit, kurz innezuhalten. Nicht, um alles neu zu erfinden, sondern um den Blick zu schärfen: Was liegt vor uns? Was wollen wir weiterführen? Und wo braucht es vielleicht einen anderen Ansatz?

Für unsere Stadt bedeutet 2026 vor allem eines: dranzubleiben. An Projekten, die bereits angestoßen sind. An Themen, die Zeit brauchen. Und an dem Anspruch, Entscheidungen sorgfältig, transparent und mit Blick auf das Ganze zu treffen. Nicht alles wird sofort sichtbar sein, manches braucht Geduld, aber vieles entsteht Schritt für Schritt.

Mir ist wichtig, dass wir dabei realistisch bleiben. Nicht jede gute Idee lässt sich sofort umsetzen, nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden. Gleichzeitig dürfen wir uns nicht damit zufriedengeben, Dinge nur zu verwalten. Fortschritt entsteht dort, wo wir Verantwortung übernehmen, abwägen und gemeinsam Lösungen suchen.

Auch in diesem Jahr wird der Austausch mit Ihnen eine zentrale Rolle spielen – in Gesprächen, bei Terminen, über Hinweise, Lob und auch Kritik. Sie helfen dabei, Prioritäten zu erkennen und Entscheidungen besser zu machen. Dafür danke ich Ihnen schon jetzt.

Neben kleineren Terminen beginnen wir wie jedes Jahr mit der Begrüßung unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger beim diesjährigen Neubürgerempfang. Ein guter Start, wenn Sie mich fragen – und eine schöne Gelegenheit, die Menschen kennenzulernen, die unsere Stadt in Zukunft mitgestalten werden.
Gleichzeitig stehen auch wichtige Entscheidungen an: Der Rat wird sich in den kommenden Wochen mit dem städtischen Haushalt befassen und darüber entscheiden. Diese Entscheidungen sind die Grundlage dafür, was wir in diesem Jahr umsetzen können und wo wir Prioritäten setzen müssen.

Ich freue mich auf ein Jahr mit offenen Diskussionen, pragmatischen Lösungen und dem gemeinsamen Ziel, unsere Stadt weiterhin lebenswert zu gestalten.

Dimitrios Axourgos

Bürgermeister der Stadt Schwerte

 

 

Neujahrsempfang 2026 der SPD Schwerte

Erster Neujahrsempfang dieses Jahr beim starken Stadtverband der SPD Schwerte.

Beim Neujahrsempfang der SPD in Schwerte wurde einmal mehr deutlich, worum es gerade geht:

Demokratie lebt vom Austausch und vom Mitmachen.
Auch wenn wir unterschiedliche Schwerpunkte setzen uns eint der Einsatz für eine offene Gesellschaft, Respekt und Zusammenhalt.

Die vielen Gespräche mit engagierten Schwerterinnen und Schwertern haben Mut gegeben und wieder einmal bewiesen: Schwerte lebt durch seine Menschen.

Danke für die Organisation und den Raum für offenen Dialog an alle ehrenamtliche.


 

Altschuldenhilfe des Landes ist nur ein erster Schritt

Altschuldenhilfe des Landes ist nur ein erster Schritt

Die geplante Übernahme von rund der Hälfte der kommunalen Altschulden in NRW durch das Land ist ein wichtiges Signal und bringt auch der Stadt Schwerte eine spürbare Entlastung. Für die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte reicht diese Maßnahme jedoch nicht aus, um die strukturellen Finanzprobleme der Kommunen dauerhaft zu lösen.

„Die Beteiligung des Landes ist ein richtiger und notwendiger Schritt, kann aber nur ein Anfang sein“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Marc Seelbach. „Ohne eine grundlegende Reform der kommunalen Finanzierung bleibt es bei einer kurzfristigen Erleichterung.“

Die SPD begrüßt, dass das Land anerkennt, dass hohe Kassenkredite nicht auf Misswirtschaft, sondern auf dauerhaft unterfinanzierte Pflichtaufgaben zurückzuführen sind. Entscheidend sei nun, neue Schulden zu verhindern – durch eine verlässliche und vollständige Finanzierung kommunaler Aufgaben, insbesondere im sozialen Bereich.

Ohne eine faire Finanzausstattung drohten erneut Sparprogramme zulasten von Sicherheit, Infrastruktur sowie Angeboten in Bildung, Sport und Kultur. „Die Kommunen sichern Lebensqualität vor Ort“, so Seelbach. „Dafür muss das Land seiner Verantwortung für einen gerechten Finanzausgleich konsequent nachkommen.“

SPD-MITGLIEDER freuen sich über eine neue Bank im Ortsteil Holzen

SPD-MITGLIEDER freuen sich über eine neue Bank im Ortsteil Holzen

In diesem Jahr feierten Dortmund und Schwerte das 875-jährige Bestehen des Stadtteils Holzen. Zusätzlich zu den bereits im Sommer anlässlich des Jubiläums durchgeführten Aktionen haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Nördliches Schwerte und Holzen beschlossen, zur Erinnerung im Ortsteil am Westhellweg eine Bank aufzustellen und hierfür die Finanzierung zu übernehmen.

Nun ist die Bank da und steht den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Wir freuen uns und danken dem Baubetriebshof für die Unterstützung.

Debatte über die Vergnügungssteuer

Die öffentliche Debatte über die Vergnügungssteuer in Schwerte überrascht uns, zumal diese Abgabe bereits seit zehn Jahren besteht und erst 2024 von 22 auf 15 Prozent gesenkt wurde. Bei insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen hängt die Durchführung großer Veranstaltungen unserer Einschätzung nach nicht an dem sehr geringen Anteil der Vergnügungssteuer. Deshalb sollte die Diskussion nicht skandalisiert, sondern sachlich geführt werden.

Wir sind offen für eine Beratung im zuständigen Ausschuss. Angesichts des überschaubaren städtischen Aufkommens kann dort geprüft werden, ob der Nutzen der Steuer in einem angemessenen Verhältnis zum Verwaltungsaufwand und zu den Belastungen für Veranstalterinnen und Veranstalter steht. Eine fundierte Abwägung gehört aus unserer Sicht in die fachlichen Gremien – nicht primär in die öffentliche Aufgeregtheit.

Sollte die Steuer abgeschafft werden, erwarten wir jedoch, dass dies nicht nur die Gewinne der Veranstalter erhöht, sondern – wie in der aktuellen Debatte betont – tatsächlich zu spürbaren Entlastungen bei Ticketpreisen oder zu einer besseren Bezahlung der Beschäftigten führt. Wenn die Belastung als gravierend dargestellt wird, muss eine Entlastung auch bei Besucherinnen, Besuchern und Mitarbeitenden ankommen.

Kneipenquiz „Weihnachten Spezial“

Die AfA SPD Schwerte lädt herzlich zu einem Kneipenquiz „Weihnachten Spezial“ am 16.12 2025 um 19 Uhr in die Gaststätte „Zur Waage“ ein.

Es werden vier Kategorien mit insgesamt 32 Fragen gespielt.

Eine Teilnahme ist sowohl als Einzelperson als auch Team mit bis zu fünf Personen möglich.

Die ersten drei Plätze werden prämiert. Sonderpreise werden für den originellsten Teamnamen und den schönsten Ugly Christmas Sweater vergeben.

Die Anmeldung erfolgt mit einer Email an simon.lehmannhangebrock@gmail.com.

(Plätze sind begrenzt).

Politik trifft Kultur

Politik trifft Kultur 🫱🏼‍🫲🏽

Heute waren Frau Perlt & Frau Riesner vom KuWeBe zu Gast in unserer Fraktion.
Dieser Austausch ist für Schwerte besonders wichtig, um weiterhin gemeinsame Veranstaltungen und Projekte für alle Generationen entwickeln zu können.

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