Ortsverein Treffen

Unter strengsten „Corona-Bedingungen“ tagten gestern aktive Mitglieder des SPD-Ortsvereins Schwerte-Nord in der Gaststätte „Auf der Heide“.

Wichtigstes Thema war natürlich der Wahlkampf und die Aktionen in den vier Wahlbezirken.

„Die Teamarbeit in unserem Ortsverein ist super“ befand Vorsitzender Jens-Krammenschneider-Hunscha, der selbst für den Kreistag kandidiert.

„Trotz der vielen Aufgaben haben wir sehr viel Spaß gehabt.“

 

Studierende der TU forschten über die Schwerter Innenstadt

Studierende der TU forschten über die Schwerter Innenstadt

SPD Schwerte lädt zu einem Präsentations-Spaziergang ein

„Ruhrstadt Schwerte – Lebendige Innenstadt für alle“, so heißt eine Magisterarbeit, die kürzlich an der TU Dortmund im Fachbereich Stadtplanung entstanden ist. Die zentralen Ergebnisse der Studie werden jetzt vor Ort präsentiert, bei einem Spaziergang durch die Innenstadt, zu dem die SPD Schwerte alle Interessierten einlädt: am Dienstag, 28. Juli, 17 Uhr.

18 Studierende der TU Dortmund haben sich intensiv mit der aktuellen Situation in Schwerte auseinandergesetzt und Zukunftsperspektiven erarbeitet. Unterstützt wurden sie dabei durch ihren Dozenten Dr.-Ing. Mehdi Vazifedoost und den in Schwerte lebenden Architekten Reinhard Viehoff. Er hatte auch die Idee zu dem Projekt und hofft mit Dr. Vazifedoost darauf, die Ergebnisse möglichst vielen Interessenten erläutern zu können.

Für die SPD Schwerte hat Stadtentwicklung besondere Priorität: Wohnungsnot und demographische Entwicklung, Verkehrssituation und Klimawandel, Digitalisierung und immer mehr Leerstände in den Geschäftsstraßen – diesen Themenfeldern gilt es trotzt leerer Kassen gerecht zu werden. „Umso interessanter sind die Forschungsergebnisse und Ideen der Studierenden der TU Dortmund“, betont SPD Ratskandidatin Claudia Belemann-Hülsmeyer, „andere Städte geben viel Geld für solche Arbeiten aus, wir bekommen zukunftsträchtige Ideen für Schwerte quasi auf dem Silbertablett serviert“.

Treffpunkt ist am 28.7.  um 17 Uhr vor dem Bahnhof Schwerte; zu Fuß geht es entlang des Stadtparks, über Bahnhofs- und Hüsingstraße bis zum Kleinen und Großen Markt. Der Spaziergang wird am Wuckenhof enden und dauert voraussichtlich zwei Stunden.

3. politischer Kneipensalon auf der Heide

Bitte den 24.07.2020 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr vormerken!

Mit dem bereits dritten politischen Kneipensalon widmet sich der SPD-Ortsverein Schwerte-Nord dem komplexen Themenfeld des Digitalen Wandels.

Was genau bedeutet „Digitalisierung“ eigentlich und wie verändert sie unsere Arbeits- und Lebenswelt?

Ratskandidat Marc Seelbach wird an diesem Abend nochmals kurz den „Fahrplan Wirtschaft“ vorstellen.

Das Positionspapier listet 8 Themenkerne, wie sich die Wirtschaftsentwicklung Schwertes aus einer auch vor Corona schon unbequemen Haushaltslage in eine nachhaltige solide Zukunft beschreiben lässt.

Die Kneipensalon-Reihe will in Zeiten der eingeschränkten Versammlungsmöglichkeiten, eine Plattform bieten, konkret und Mensch-zu-Mensch in den Dialog zu kommen.

Die SPD-Kandidierenden für den Rat der Stadt Schwerte Jennifer Sandhu, Karl-Friedrich Pautz, Angelika Schröder und Marc Seelbach sowie der Kreistagskandidat Jens Krammenschneider-Hunscha freuen sich auf einen regen Austausch und stellen sich den Fragen, die die Bürger*innen auch wirklich haben.

Denn wie wusste schon Alfred „Adi“ Preißler: „Grau ist im Leben alle Theorie, entscheidend aber ist auf’m Platz“.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist aber nicht erforderlich.

Präsentation des 8-Punkte Fahrplans für Wirtschaft und Arbeit

Die Insolvenz von Hoesch trifft Schwerte hart: vor allem, weil ein wichtiger und großer Arbeitgeber verschwindet und dadurch zahlreiche Arbeitnehmer*innen und Familien in die Arbeitslosigkeit stürzen; aber auch, weil erneut deutlich wird, dass Schwerte Teil des Strukturwandels im Ruhrgebiet ist. Die Montanindustrie, die über mehr als 100 Jahre, auch in Schwerte für Arbeit und Wohlstand gesorgt hat, verliert immer weiter an Bedeutung. Vorrangig müssen wir den Beschäftigten, die von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit bedroht sind, jede denkbare öffentliche Unterstützung zukommen lassen.

Darüber hinaus ist es, nach Meinung der SPD Schwerte, genau jetzt entscheidend, mit Wirtschaftsförderung undArbeitsmarktpolitik Impulse zu setzen gegen Kurzarbeit und drohende Insolvenzen. Angesichts des Corona-Schocks, der viele Branchen betrifft, muss das Ziel sein: Die Wirtschaft ankurbeln und gleichzeitig sozial, klimafreundlich und innovativ umbauen. „Wenn wir jetzt investieren und anpacken, stärken wir lokale Wirtschaftsstrukturen, an denen zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze hängen.“, so SPD Ratskandidat Marc Seelbach.

Konkrete Vorschläge hierzu legt die SPD Schwerte in ihrem 8-Punkten-Plan für Wirtschaft und Arbeit vor.

1. Verstärkte Ansiedlungsbemühungen: Die Gesundheitswirtschaft z. B. ist in Nordrhein-Westfalen die größte Wachstumsbranche, mit mittlerweile 1,3 Mio. Beschäftigten. Daneben gibt es hohes Entwicklungspotential im Bereich der digitalen Kommunikation und im Dienstleistungssektor.  Vorfahrt für Unternehmen mit digitalen, innovativen und ökologisch ausgerichteten Geschäftsmodellen! Und warum soll Schwerte nicht werden, was Soest und Iserlohn längst sind: Standort einer Hochschule.

2. Gründungsoffensive #Start-up02304: Schwerte ist umgeben von Universitäten und Fachhochschulen. Dort studieren unsere Abiturientinnen und Abiturienten und dort wird aktuell massiv in die Start-up Förderung investiert. Das muss auch in Schwerte passieren, z. B. mithilfe von Mentor*innenprogrammen, durch Beratungsangebote und die Bereitstellung kostenloser Büroräume für Unternehmensgründer*innen, durch MutmachInitiativen für Frauen mit Gründungsideen –  oder auch durch Sonderprogramme für Start-ups von Sparkasse und Volksbank.

3. Bestandssicherung der heimischen Wirtschaft: Glasfaserausbau, attraktive Gewerbeflächen, konstruktive Beratung durch die TWS, gute Vernetzung – damit kann die heimische Wirtschaft unterstützt werden. Das Handwerk ist mit rund 130 Ausbildungsberufen bundesweit auch einer der größten und vielfältigsten Ausbilder der Stadt. Dies gilt es wertzuschätzen und zu pflegen, auch durch städtische Vernetzungsforen und Veranstaltungen. Die Abschaffung der Gebühren für die Straßensanierung in NRW (KAG) ist ein wichtiges Ziel der SPD – auch um Unternehmen zu entlasten.

4. Ausbildung/Arbeitsmodelle/Fachkräfte: Ausbildungsgarantie im Kreis Unna! Vor Beginn der Corona-Krise ist dieses Ziel erreicht und die Jugendarbeitslosigkeit im Kreis halbiert worden. In enger Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern und Kammern muss dies weiterverfolgt werden. Durch Corona sind neue Formen des flexiblen Arbeitens, z.B. im Homeoffice, selbstverständlich geworden. Doch auch hierfür sind betriebliche Regelungen erforderlich. In Schwerte fehlt im Übrigen ein Fachkräfteportal: Jemand der bei einer Firma nur zweite Wahl war, hat sich grundsätzlich für den Standort Schwerte entschieden und ist womöglich für einen anderen Betrieb geeignet.

5. Tourismus: Schwerte schöpft sein touristisches Potential bislang nur unzureichend aus. Auf dem Stadtgebiet liegt eine der schönsten Strecken des Ruhrtalradweges, der wiederum zu den beliebtesten Radwegen Deutschlands zählt. Schwerte im idyllischen Ruhrtal, mit Altstadt, Rohrmeisterei bis hoch zum Freischütz, hat großes Entwicklungspotential im Bereich des Hotelgewerbes und der Gastronomie. Das würde auf die gesamte Innenstadt positiv ausstrahlen.

6. Kultur-und Kreativwirtschaft: Die vielfältige und bemerkenswerte Schwerter Kulturlandschaft hat Leuchtturmcharakter für die gesamte Stadt. Dies gilt es zu nutzen und weiter auszubauen. Sinnvoll ist eine stärkere Einbindung der Schwerter Akteur*innen in das landesweite Netzwerk Creative.NRW, um verstärkt Zugang zu Wettbewerben, Finanzierungsangeboten und öffentlicher Förderung zu erhalten.

7. Faire Arbeitsmarktintegration für alle: Die erfolgreiche Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gelingt nicht in getrennten Zuständigkeiten, Angeboten und Programmen. Sinnvoll sind vor Ort entwickelte Programme, die Arbeitssuchende fit für den Arbeitsmarkt machen und die heimische Wirtschaft bei Qualifizierung und Ausbildung unterstützen. Dies gilt für arbeitssuchende Jugendliche genauso wie für Männer und Frauen mit Migrationshintergrund bzw. Flüchtlingsgeschichte oder auch für Langzeitarbeitslose.

8. New Work: Es ist von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Stadt, dass Schwerte für junge und gut qualifizierte Menschen attraktiv ist. Voraussetzung hierfür sind die Entwicklung eines Konzeptes zur aktiven Anwerbung und Unterstützung von Existenzgründer*innen, Freiberufler*innen und Solo-Selbständigen, der weitere Ausbau des Glasfasernetzes und des Mobilfunkstandards 5G, eine moderne Verkehrsinfrastruktur – und nicht zuletzt ein gutes Kita- und Schulangebot. Wir fordern den Aufbau eines Coworking-Space, wo sich Start-ups und Freiberufler*innen Räume und Infrastruktur teilen und dadurch gleichzeitig eng vernetzt sind. Warum nicht einen Coworking-Space in einem der Leerstände in der Schwerter Innenstadt gründen?

Vertiefende Informationen zu dem 8-Punkte-Plan der SPD Schwerte Arbeit und Wirtschaft

unter: http://www.spd-schwerte.de

 

 

 

Der zweite „Kneipen-Salon“ des Ortsvereins Schwerte-Nord

Der zweite „Kneipen-Salon“ des Ortsvereins Schwerte-Nord fand heute in Gemeinschaft mit dem Ortsverein Schwerte-Holzen in der Gaststätte Zum Kreuzeck in der Kreuzstr. statt.

Die Ratskandidierenden Reinhild Hoffmann und Uwe Görke-Gott sowie der Kreiskandidat Jens Krammenschneider-Hunscha und die SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Schröder stellten sich den Fragen der Besucher*innen.

Themen waren u.a. die Situation auf den Spielplätzen in Schwerte-Holzen, insbesondere die von Besuchern der Spielplätze verursachten Verunreinigungen durch Zigarettenkippen, Glasscherben usw. .

Aber auch die fehlenden Plätze für den Aufenthalt von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren.

Hierfür haben wir gemeinsam mit den Anwesenden Veränderungsvorschläge erarbeitet, die wir nach der Wahl im Rat platzieren werden.

Großes Interesse fand auch unser Wahlprogramm, dass von den Anwesenden gern entgegen genommen wurde.

„Was finden Sie gerecht?“

„Was finden Sie gerecht?“, war die Frage, mit der wir heute auf dem Cava-Platz mit den Schwerter*innen ins Gespräch gekommen sind.

Die Förderung von Kindern, die bessere Entlohnung von Pflegekräften und ein höherer Frauenanteil in Vorständen und bei Behördenleitungen fand große Zustimmung.

Mario Löhr mit SPD zu Besuch bei der AWO in Holzen

Heute am Internationalen Tag der Gerechtigkeit haben wir auch noch einen Besuch bei der AWO in Holzen gemacht.

Und auch unser Landratskandidat Mario Löhr war dabei.

Wir haben von Kirsten Herrmann, der Leiterin der Einrichtung, mitgenommen, dass es neben einer besseren Bezahlung der Pflegekräfte auch um mehr Anerkennung und Wertschätzung dieser Arbeit geht.

Während Corona hat sich gezeigt, dass die Menschen, die hier arbeiten, alles tun, um den Bewohner*innen das Leben zu erleichtern.

Dafür gebührt ihnen Vertrauen.

Radtour der SPD mit dem ADFC NRW-Vorsitzenden Thomas Semmelmann

Heute haben wir gemeinsam mit dem ADFC NRW Vorsitzenden ThomS Semmelmann eine Fahrradtour durch Schwerte gemacht.
 
„Das hat viel Spaß gemacht – gerade, weil wir auch den Alltagsverkehr im Blick hatten“, sagte dieser zum Abschluss.
 
Neben der Hagenerstr. spielte auch die neue Fahrradgarage am Bahnhof Ergste eine Rolle als Zeichen für eine gute Entwicklung bei einem umfassenden Mobilitätskonzept.
 
Viele kleine Aspekte, die verbessert werden sollten, fielen den Mitradelnden auf. Zugleich wurde auch deutlich, dass ein umfassendes Radverkehrskonzept gebraucht wird.
 
Der bzw. die von der SPD geforderte Radverkehrsbeauftragte ist da ein wichtiger Schritt.
 
Vielen Dank an alle, die mit gefahren sind und auch an die Firmen Markgraf und Vinci, die uns interessante Einblicke gegeben haben: Fahrräder sind im Moment ein rarer Artikel. 
 
„Wir werden diese Tour auf jeden Fall intensiv auswerten,“ versprach Ratsherr Simon Lehmann-Hangebrock.